Fördermittel für Einbruchschutz

Fördermittel für Einbruchschutz durch die KfW-Bank

Die KfW-Bank vergibt Fördermittel von Einbruchschutz in Form von Darlehen oder Zuschüssen

Fördermittel für Einbruchschutz

Warum gibt es neuerdings Fördermittel für Einbruchschutz vom Staat? Weil die Zahl der Einbrüche in Deutschland in letzter Zeit so stark gestiegen ist, hat nun die Bundesregierung beschlossen, die Selbstschutzmaßnahmen der Bevölkerung finanziell durch Fördermittel für Einbruchschutz zu fördern. Die staatseigene KfW-Bank vergibt Darlehen oder Zuschüsse zu relativ günstigen Zinsen. Alle Bürger, die ihr Haus oder ihre Wohnung durch Einbruchschutz-Massnahmen sicherer machen wollen, können diese Darlehen beantragen.

Die Bürger können einen Zuschuß in Höhe von 10% Ihrer Ausgaben für den geplanten Einbruchschutz als Fördermittel für Einbruchschutz beantragen. Die Zuschüsse können zwischen 200 und 1.500 Euro liegen. Man kann alternativ auch ein Darlehen beantragen zu aktuell 0,75% Zinsen. Die Crux dabei ist: Man muss erst einen Antrag auf die Fördermittel für Einbruchschutz stellen und dann wochenlang auf die Genehmigung warten. Viele Bürger haben dazu verständlicherweise keine Lust, sondern investieren lieber sofort in den nötigen Einbruchschutz Ihres Zuhauses.

Trotzdem ist das Interesse groß, man spricht von ca. 3.000 Anträgen im Monat und noch mehr Informationsanfragen. Viele der Interessenten für Fördermittel für Einbruchschutz sind bereits selber Opfer eines Einbruchs geworden und wollen nun vorbeugen, daß sich das Erlebte nicht wiederholen kann. „Die Nachfrage ist schon sehr hoch, und das Antragsvolumen ist seit diesem Frühjahr noch gestiegen“, erklärt ein Sprecher der KfW.

Man kann Darlehen oder Zuschüsse beantragen für alle Maßnahmen von Einbruchschutz, seien es stabilere Türen und Fenster, Nachrüstungen von bestehenden Türen und Fenstern, Fenstergitter, Alarmanlagen etc.

Die Fördermittel für Einbruchschutz wurden dieses Jahr aufgestockt

Die KfW-Fördermittel wurden von 10 Mio. im letzten Jahr auf 50 Mio. in diesem Jahr aufgestockt. Das hört sich erstmal gut an, ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei über 40 Mio. Haushalten. Rechnerisch bleibt für jeden Haushalt gerade etwas über 1 Euro. Die Programme müssten daher noch erheblich erhöht werden und der Zuschuß auf 20% oder mehr erhöht werden.

Auflagen um die Fördermittel für Einbruchschutz in Anspruch nehmen zu können

Die jeweiligen Zuschüsse für die Sicherheitsmaßnahmen betragen 10 Prozent der Investitionskosten und ausserdem mindestens 200 Euro bzw. maximal 1.500 Euro. Dadurch wird eine Investition von mindestens 2.000 Euro fällig. Das ist schon mal ein stozer Betrag. Wer weniger für die Absicherung seines Hauses ausgeben will, kann die Fördermittel für Einbruchschutz daher gar nicht nutzen. Ausserdem muss der Einbruchschutz von einem Handwerks-Fachunternehmen montiert werden, um eine fachgerechte Montage zu garantieren. Sonst ist ebenfalls keine KfW Förderung möglich. Die sicherlich gutgemeinte Förderung des Einbruchschutzes für die Bürger wird so wieder einmal nur zu einem bürokratischen Akt.

Mein Tipp ist daher: Nehmen Sie Ihre Sicherheit lieber selber in die Hand und sichern Sie Haus und Wohnung lieber jetzt sofort ab!

Eine Idee zu “Fördermittel für Einbruchschutz

  1. Thomas sagt:

    Das ist sicherlich für viele auch ein Anlass gewesen, einmal über die eigene Sicherheit nachzudenken. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies gut und gerne in Anspruch genommen wurde.

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